Studie zu Fachkräften mit Migrationshintergrund im Arbeitsfeld (früh)kindlicher Bildung, Betreuung und Erziehung

Maßnahmen wie die praxisbegleitenden Ausbildungsmodelle, Teilzeitausbildungen oder Quereinsteigerprogramme haben schon viele neue Fachkräfte gewonnen. Doch laut aktuellen Berechnungen müssen noch weitere Personengruppen verstärkt in den Blick genommen werden: akademische Fachkräfte, Männer sowie Fachkräfte mit Migrationshintergrund. Die letztgenannte Gruppe ist bislang in den Kindertageseinrichtungen unterrepräsentiert und stellt daher ein mögliches Reservoir an Fachkräften dar. 

Die Studie des Bundesfamilienministeriums beleuchtet die Frage nach der Gewinnung von Fachkräften mit Migrationshintergrund aus verschiedenen Perspektiven und umfasst: 

  • eine Auseinandersetzung mit dem Begriff „Migrationshintergrund“ sowie den aktuellen Forschungsstand zu Fachkräften mit Migrationshintergrund. 
  • Ergebnisse einer Interviewstudie mit Fachschulleitungen und Fachbereichsleitungen zu Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund in Ausbildung.
  • Projekte und Maßnahmen, mit denen Personen mit Migrationshintergrund für eine Tätigkeit in der (früh)kindlichen Bildung gewonnen werden sollen. 
  • Empfehlungen, wie Personen mit Migrationshintergrund für pädagogische Tätigkeiten gewonnen werden können.